Spielschulden trieben Chinas größten Goldraub an, sagt die Polizei
Zwei Spielsüchtige stahlen im Mai 27 kg Gold im Wert von fast 4 Millionen Dollar aus einem Geschäft in Nanjing und lösten eine monatelange Fahndung aus.

Die chinesische Polizei hat zwei spielsüchtige Personen festgenommen, die beschuldigt werden, den größten Goldraub des Landes inszeniert zu haben. Die Verdächtigen sollen am 16. Mai etwa 27 Kilogramm Goldbarren und andere massive Goldgegenstände aus einem Luxuseinzelhandelsgeschäft in Nanjing gestohlen haben, mit einem Gesamtwert von fast 4 Millionen Dollar.
Die Behörden erklärten, dass die beiden Freunde, beide mit Spielsucht kämpfend, den Raub planten und ausführten. Der Diebstahl erschütterte die Nation aufgrund der schieren Menge des gestohlenen Goldes und der dreisten Art des Verbrechens.
Nach dem Raub wurde eine vierwöchige Fahndung in Nanjing und den umliegenden Regionen gestartet. Die Polizei verfolgte das Duo mit Überwachungsaufnahmen und forensischen Beweisen, was letztendlich zu ihrer Festnahme führte.
Der Fall zeigt die zerstörerischen Auswirkungen der Spielsucht, die die Behörden als Motiv für das Verbrechen angeben. Das gestohlene Gold wurde teilweise geborgen, Details zur vollständigen Wiederbeschaffung wurden jedoch nicht bekannt gegeben.
Beide Verdächtigen befinden sich in Haft und müssen sich wegen des Raubes vor Gericht verantworten. Der Vorfall hat in China erneute Diskussionen über spielbedingte Straftaten und die Notwendigkeit einer strengeren Durchsetzung gegen illegale Wetten ausgelöst.
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